Springe zum Inhalt

In diesem Winter sind bis zum jetzigen Zeitpunkt 15 Kälber geboren. Nicht immer ging das, wie in den letzten Jahren, ohne Probleme vonstatten. Eines nachts sahen wir, dass eine unserer Kühe anfängt zu kalben. Nach 2 Stunden ohne unsere Hilfe war noch kein Fortschritt zu sehen. Wir versuchten mit Hilfe von Geburtsstricken das Kalb auf die Welt zu ziehen, aber ohne Erfolg. Gegen  Mitternacht haben wir uns dazu entschlossen, den Tierarzt zu Hilfe zu holen. Dieser kam sehr schnell und musste uns mitteilen, dass dieses Kalb zu groß für eine relativ kleine Kuh war. Also holte der Tierarzt mit unserer Hilfe das Kalb per Kaiserschnitt auf die Welt. Nach gut 1,5 Stunden war die Operation erledigt und die Kuh wieder zugenäht. Jetzt,                4 Wochen später, können wir sagen, dass Kuh und Kalb ( Frau und Herr Kaiser) alles gut überstanden haben.

In den Sommermonaten gibt es in der Landwirtschaft viel zu tun. Die Kühe werden auf die Weide gebracht, wir kümmern uns um Wasser und frisches Grün. Wir ernten das Winterfutter für unsere Tiere, also Heu und Silage. Ab Anfang Juli wird dann das Getreide geerntet. Wir haben in diesem Jahr Gerste, Weizen, Hafer, Dinkel und ein Gemenge aus Wintererbsen und Triticale angebaut. Außerdem müssen auch die Ackerbohnen, und der Öllein gedroschen werden. Danach werden die Felder für die neue Aussaat vorbereitet.

Wir haben vor unserem Laden eine kleine Verkaufsecke eingerichtet, wo sie Eier, Kartoffeln, Wurst im Glas, Honig, Nudeln und Eierlikör kaufen können. Wir haben dafür eine Kasse des Vertrauens aufgestellt.

Wir würden uns freuen, wenn sie von dieser Möglichkeit Gebrauch machen.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer, bleiben sie gesund, wir freuen uns, sie zur Schlachtsaison im Herbst wieder begrüßen zu dürfen.

 

Nachdem jedes Jahr zum Valentinstag ,am 14. Februar, unser Deckbulle zu seinen Kühen darf, ist es nun Mitte November soweit. Die Kälber werden innerhalb der nächsten 8 Wochen geboren. Die Mutterkühe sind schon im Stall und das Jungvieh bleibt noch auf der Weide. Unsere älteste Kuh, Master, mit stattlichen 15 Jahren, machte in diesem Jahr den Anfang und bekam ein gesundes kleines Mädchen.

Fast täglich kommt jetzt ein Kälbchen zur Welt, wir überwachen die Geburten mit einer Kamera im Stall. Bei fast allen Kühen geschieht das problemlos und ohne

fremde Hilfe.

Eine schwierige Erntesaison fand Mitte September mit dem Drusch der Ackerbohnen seinen Abschluss. Das durchwachsene Wetter machte es schwierig, das Getreide und die Öl- und Eiweißpflanzen in guter Qualität zu ernten.

Zu guter Letzt können wir trotzdem mit Ertrag und Qualitäten zufrieden sein. Das waren in diesem Jahr 9 verschieden Feldfrüchte:

Wintergerste,
wird zu Bio-Tierfutter verarbeitet
Dinkel, wird zu Dinkelflocken für Bio-Müsli verarbeitet
Gemenge aus Wintererbsen und Triticale, wird zu Bio-Tierfutter verarbeitet
Winterraps, wird zu Bio-Rapsöl verarbeitet
Winterweizen, ist dieses Jahr ein Bio-Backweizen geworden
Hafer, liegt noch im Lager, wird zu Haferflocken verarbeitet
Ackerbohnen, ein wertvolles Bio-Eiweißfutter für die Tiere
Öllein, wird zu Bio-Leinöl verarbeitet

In unserer langen Schlachtpause haben wir den 1. und teilweise auch den 2. Schnitt von unseren Wiesen und dem Feldfutter zu Heu gemacht. Dieses wird im Winter an unsere Rinder verfüttert.

Außerdem wurde unser Getreide und der Raps gedroschen . Wir hatten in diesem Jahr Gerste, Weizen, Triticale, Wintererbsen und Ackerbohnen angebaut. Ein Teil der Getreideernte wird an unsere Schweine verfüttert. Den Rest haben wir an einen Biofuttermittel- Hersteller verkauft.

Nach der Ernte ist vor der Ernte, sofort nach dem Mähdrusch und dem Bergen des Strohs erfolgt der Stoppelsturz und auf einem Teil der Felder die Aussaat von Zwischenfrüchten bzw. der nächsten Hauptfrucht.